Bald auch in deiner Stadt?

Ihr habt Lust bekommen, Gesprächsangebote für die Demokratie bei euch vor Ort anzubieten? Wir möchten euch dazu unbedingt ermutigen! Ihr müsst auch nicht bei null anfangen, sondern könnt auf unseren Strukturen und Erfahrungen aufbauen. Meldet Euch unverbindlich bei uns und wir sprechen gemeinsam darüber und beraten euch. Hier ein paar erste Tipps:

 

Sucht euch Unterstützer*innen!
Für uns war es hilfreich, zuerst Unterstützer*innen zu suchen. So wird die Idee schnell in die Breite und von vielen Schultern getragen und sie erhält eine ganz eigene Dynamik. Fürsprecher*innen zu haben, kann euch viele Türen öffnen.

Erarbeitet gemeinsam mit eurem Verkehrsbetrieb eine Kooperation
Gemeinsam mit der Stadt Kassel haben wir eine Kooperation mit der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) aufgebaut, die formal mit einem Kooperationsvertrag geregelt ist. Wir haben gemeinsam die Rahmenbedingungen abgesteckt und ein Sicherheitskonzept erarbeitet. Das Konzept umfasst allgemeine Verhaltenshinweise und Rahmenbedingungen, die einen reibungslosen Ablauf gewährleisten. 

Bildet Diskursbegleiter*innen aus
Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, liegen die größten formalen Hürden bereits hinter euch. Jetzt könnt ihr richtig loslegen und weitere Mitstreiter*innen suchen, die mit euch Gespräche moderieren wollen. Wir haben eine Gruppe ehrenamtlicher Diskursbegleiter*innen aufgebaut, die durch eine hauptamtliche Projektkoordinatorin unterstützt wird. 

Findet eure Sprache
Um Fahrgäste für ein Gespräch zu begeistern und Vertrauen aufzubauen, kommt es auf eine angemessene Ansprache an. Hier gibt es kein Pauschalrezept – probiert euch aus. Nicht jeder Einladungssatz funktioniert für jede Diskursbegleiter*in.

Schafft Sichtbarkeit
Der Demokratiezug ist inzwischen über Kassel und die Region hinaus bekannt. Menschen aus ganz Deutschland fragen, wie sie ein ähnliches Projekt aufbauen können, Interessierte melden sich bei uns für die Diskursbegleitung und Fahrgäste sind bereits aus Frankfurt und anderen Teilen Hessens angereist, um einmal selbst in unserem Demokratiezug mitzufahren. Wir werden auf Fahrten von Journalist*innen aus Hörfunk, Fernsehen und Printmedien begleitet und berichten über unsere Arbeit selbst auf den sozialen Netzwerken und unserer Webseite.